Palliativteam Hochtaunus

Palliativversorgung zu Hause, ambulant oder im Hospiz


Palliativteam Hochtaunus

0 61 72 / 49 97 63-0


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Für Patienten und Angehörige

Unser Ziel ist es, Symptome zu lindern um die Lebensqualität bei lebenszeitbegrenzenden Erkrankungen zu verbessern.

Hier zählen für uns aber nicht nur die körperlichen Symptome. Damit die Versorgung eines schwerstkranken Menschen zu Hause möglich ist, sind auch die Angehörigen sehr wichtig für unsere Arbeit. Wir versuchen, Sie alle bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört natürlich in erster Linie, schwere Symptome wie Schmerzen, Luftnot oder auch starke Unruhe und Angst zu lindern. Dennoch brauchen hier auch die Angehörigen Ansprechpartner für die vielen Fragen, die sie haben. Dies ist bei Hausbesuchen möglich, hier stimmen wir mit Patient und Angehörigen die Medikation ab und besprechen auch, welche Medikamente für den Bedarf oder im Notfall, z.B. bei Schmerzattacken oder Luftnot, gegeben werden können. Wir planen die Hilfsmittelversorgung, angepasst an die sich verschlechternde Situation und den zunehmenden Hilfebedarf der Patienten. Wichtig ist hier auch - wir nehmen uns die Zeit, die sie brauchen und stehen ihnen im Notfall 24h zur Verfügung. Um Ihnen als Angehörige die häusliche Versorgung zu erleichtern informieren wir Sie über weitere Unterstützungsangebote, z. B. Besuchsdienste der Hospizdienste.

Im Fokus der Versorgung ist der Wille des Patienten. Diesen versuchen wir gemeinsam mit Ihnen umzusetzen. Wir wissen aus unserer langen Erfahrung, dass es schwer ist zu erkennen, wann Therapien oder Krankenhausaufenthalte nicht mehr sinnvoll sind und beraten Sie auch dazu. Wenn es ihr Wunsch als Patient ist, noch weitere palliative Chemo- oder Strahlentherapie durchzuführen, so begleiten wir dies mit Ihnen. Fragen zu Sinnhaftigkeit weiterer Therapien besprechen wir gern mit Ihnen

Immer wichtiger wird auch die Umsetzung des Patienten willen/ der Patientenverfügung. Diese wichtigen Fragen klären wir mit Ihnen und Ihren Angehörigen. Ist noch weitere Krankenhauseinweisung sinnvoll? Soll mein Angehöriger künstlich ernährt werden? Die Ärzte im Krankenhaus drängen mich dazu, aber er/sie wollte das doch gar nicht? Es gibt keine Patientenverfügung - dann können wir gemeinsam in einem ethischen Gespräch den mutmaßlichen Willen des Patienten herausfinden und dann auch mit ihnen umsetzen.