Palliativteam Hochtaunus

Palliativversorgung zu Hause, ambulant oder im Hospiz


Palliativteam Hochtaunus

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Bücher

  1. "Dass die Nacht dir Frieden bringt" , eine Wegbegleitung von Antje Sabine Naegeli, Eschbacher Geschenkbücher

#Die wohltuende und freundliche Seite der Nachtstunden entdecken – Ein Wegbegleiter mit Gedanken und Gebeten

2. "Als der Tod zu uns kam" , Jürg Schubiger, Peter Hammer Verlag

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Jürg Schubiger und Rotraut Susanne Berner erzählen in ihrem Bilderbuch von einem Ort und einer Zeit, in der man den Tod noch nicht kennt. Nicht mal seinen Namen. 'Tod? Nie gehört. Es gab kein letztes Stündchen damals, es gab nur ein erstes, zweites, drittes, tausendstes. Immer eines dazu. Stündchen, Stündchen, so weit wir sehen konnten.' Alles, was existierte, blieb schön und heil. Doch dann kommt – wie ein Fremder auf der Durchreise – eines Tages der Tod ins Dorf, oder besser: er stolpert hinein, denn er ist ungeschickt. So ungeschickt, dass die Kinder lachen müssen über ihn. So ungeschickt, dass er in der Nacht beim Rauchen auf dem Heustock das Haus niederbrennt. Als er am anderen Morgen weinend das tote, von einem Balken erschlagene Kind auf den Knien hält und sich selbst verzweifelt anklagt: 'Was ich da wieder angestellt habe', ist der Tod ein Häufchen Elend. Wie mit dem Tod nicht nur das Leid in dieses Bilderbuch und in die Welt kommt, sondern auch Mitleid, Zuwendung und Trost, das zeigen Jürg Schubigers feingesponnener Text und Rotraut Susanne Berners klare, kluge Bilder auf geniale und berührende Weise.

3. "Die große Frage" , Wolf Erlbruch, Peter Hammer Verlag

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Auf die große Frage "Warum bin ich auf der Welt?" weiß Wolf Erlbruch auch keine Antwort, darum lässt er andere antworten. "Um Geburtstag zu feiern, bist du auf der Welt", sagt der große Bruder und pustet alle fünf Kerzen auf seinem Kuchen aus. "Zum Essen ist man auf der Welt", sagt der dicke Mann und die Großmutter, die mit einem Bonbon wedelt, antwortet: "Natürlich bist du auf der Welt, damit ich dich verwöhnen kann." Jeder gibt seine persönliche Antwort. Nur die Ente hat keine Ahnung. Mit wenigen Worten und in wunderbar einfachen Bildern sammelt Wolf Erlbruch die verschiedensten Ansichten über das Warum ein und alle sind sie es wert

4. "Auf Wiedersehen, Oma" , Birte Müller, minedition

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Wo gehen die Seelen der Menschen hin, die gestorben sind? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder beschäftigt. Birte Müller erzählt in farbenfrohen Bildern, die Geschichte von dem Anden-Mädchen Felipa, deren Oma gestorben ist. Sie fragt sich, wo die Seele ihrer Großmutter jetzt wohnt und begibt sich auf die Suche in den Bergen. Dort verirrt sie sich, wird von ihrem Vater gefunden und erfährt von ihm, dass die Seelen in ihrer eigenen Welt leben, aber immer noch in Verbindung mit der wirklichen Welt stehen. Felipa erlebt das Fest der Allerheiligen, dass ihr Volk jedes Jahr feiert, um mit den Seelen der Verstorbenen in Kontakt zu bleiben. Auf Wiedersehen Oma ist ein tröstliches Buch, eingebettet in die Bergwelt der Anden. Birte Müller hat das Allerheiligenfest in Bolivien selbst miterlebt und war fasziniert von der Lebendigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der einmal im Jahr eine Fest mit den Seelen der Verstorbenen gefeiert wird. Für trauernde Kinder ist es wichtig, den Kontakt z. B. zu verstorbenen Großeltern zu behalten, in Erinnerungen, Gebeten und vielleicht auch mit besonderem Blumenschmuck oder einem Familientreffen mit Kaffeeklatsch am Todestag, um sich gemeinsam zu erinnern. Sehr gut geeignet für Kindergärten, zu den Themen Tod und Trauern

5. "Ente, Tod und Tulpe", Wolf Erlbruch, Kunstmann Verlag

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'Ein Kinderbuch? Kein Kinderbuch? Ein Buch vom Leid? Ein Buch vom Schluss? Erzählt es eine Fabel? Ein Märchen? Überhaupt eine Geschichte? Oder ist es vielmehr eine Meditation?', fragte sich Benedikt Erenz in der 'Zeit', als Ente, Tod und Tulpe vor drei Jahren erschien. Und befand, dass es ein Buch sei für kleine Menschen und für große Menschen: Ein meisterhaftes und ein unendlich tröstliches Buch, das in den verschiedensten Regalen seinen Platz finden könne. Womit er ganz richtig lag: Das Buch wurde im deutschsprachigen Raum bislang über 50.000mal verkauft und in sechzehn Sprachen übersetzt. Nun erscheint Ente, Tod und Tulpe in handlichem Format (13x16cm) und edler Ausstattung, für alle, die es nicht ins Regal stellen, sondern immer in der Tasche dabei haben wollen.

6. "Wohnst du jetzt im Himmel?" , Jo Eckardt, Gütersloher Verlagshaus

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Ein einfühlsames »Traueralbum« zur eigenen Gestaltung

- Ein treuer Freund in Zeiten der Trauer
- Für Kinder ab etwa 8 Jahren, ihre Eltern und Angehörigen

Wenn Kinder einen nahe stehenden Menschen verloren haben, benötigen sie viel Zeit, um die Trauer zu verarbeiten. Dieses Buch will ihnen dabei helfen und sie in ihrer Trauer begleiten.
Einfühlsam und unaufdringlich bietet Jo Eckardt Kindern ab etwa 8 Jahren Raum und Anregungen, sich kreativ mit dem Verlust auseinanderzusetzen, und hilft ihnen, sich ihrer Gefühle bewusst zu werden. Als eine Art Erinnerungsalbum ermöglicht dieser kindgemäß gestaltete Band, sich durch Fragen, Impulse und eigene Erinnerungen dem verstorbenen Menschen noch einmal zu nähern und einen Teil von ihr oder ihm für immer im Herzen aufzubewahren - und gleichzeitig wieder hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

7. "Oscar und die Dame in Rosa" , Eric-Emmanuel Schmitt, Fischer Verlag

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Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er nicht mehr lange leben wird. Die ehemalige Catcherin Madame Rosa bringt ihn auf die Idee, über alles nachzudenken, was ihn bewegt – in 13 Briefen an den lieben Gott. Unsentimental und unerschrocken erzählen Oscars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust. In nur wenigen Tagen erlebt er auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben.

8. "Sarahs Mama" , Wenn die Mutter stirbt – ein Kinderbuch, Uwe Saegner, der hospiz verlag

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Uwe Saegner hat ein neues, wunderbares Kinderbuch geschrieben - die Geschichte der kleinen Sarah. Sarahs Mutter ist gestorben und Sarah vermisst Ihre Mutter sehr. Doch Sarah ist nicht alleine mit ihrem Schmerz, da ist ein Mensch, der bei ihr ist und mit ihr durch den Tag geht. Alles erinnert Sarah an ihre Mutter, sie kann zu jemandem von ihr sprechen, erzählt Geschichten, die sie gemeinsam erlebt haben, Dinge, die Sarah von und über ihre Mutter weiß. „Was glaubst Du, wo Mama jetzt ist?“ Diese Frage bewegt Sarah, sie sucht nach einer Antwort. Aber auch mit dieser Frage ist Sarah nicht alleine, und die Ich-Erzählerin versucht mit ihr gemeinsam einen Weg zu finden. Tod und Trauer, Trauer um die eigene Mutter - ein kleines Mädchen macht sich auf den Weg durch die Trauer, und das in einem Kinderbuch? Wir sagen Ja. Die eigene Mutter zu verlieren ist für ein kleines Mädchen sehr schwer, aber spätestens seit der Bindungs-Theorie von John Bowlby wissen wir, dass Kinder den Tod eines Elternteils oder der Eltern bewältigen können. Kindgerechte Darstellung, eine Sprache und Bilder, die Kinder verstehen - dieses Bilderbuch erfasst die emotionale Welt der betroffenen Kinder und öffnen emphatische Räume für Trauer und erste Schritte um Trauer auch bewältigen zu können. Sarahs Mama – ein Buch unverzichtbar im pädagogischen Einsatz an Orten, wo Trauer von Kindern verstanden, angenommen und bewältigt wird.


9. "Krebs ist eine Erfahrung, auf die ich lieber verzichtet hätte" , Ein Tagebuch in Bildern, Miriam Engelberg, Eichborn Verlag

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Miriam Engelberg beschönigt nichts und nimmt uns Leidensgenossinnen durch den offenen Umgang mit ihrer Angst eine schwere Last von den Schultern: Wenn Miriam nicht toll sein muss, brauchen wir es auch nicht zu sein. Ja, wir dürfen schwach sein und heulen, aus Angst um unser Leben und auch, weil uns von der Chemotherapie so übel ist. Miriams Gabe liegt im Beobachten, sie hat einen gnadenlosen Blick für das Groteske. Das ist es, was uns zum Lachen bringt. Und auch zum Weinen.

10. "Ich lach dich tod" , Greser & Lenz, Edition Tiamat

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Seit Jahren veröffentlichen Greser und Lenz regelmäßig in 'Titanic', dem endgültigen Satiremagazin, und haben dort nicht nur die populäre Comic-Figur 'Genschman' in die Welt gesetzt, sondern sehr viele, sehr komische Situationen zeichnend zu Papier gebracht, die alles - frech, witzig, abgehoben, verwegen, dreist, abwegig, verblüffend - nur nicht didaktisch oder moralisierend sind. Anlässe und Themen dienen da nur einem hehren Zweck: der Komik. Und so mag die Verabredung, diesmal das Spiel mit dem witzigen Topos 'Sensenmann' aufzunehmen und dem großen Finalisten die komische Ehre zu erweisen, dem klugen Kalkül entsprungen sein, daß ein so enorm ernsthafter Gevatter wahrscheinlich immer noch mehr zu lachen hergibt, als die sowieso nicht recht ernst zu nehmenden Trauergestalten des öffentlichen Lebens. (Aus dem Vorwort von Peter Knorr

11. "Wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte", Anselm Grün, Kreuz Verlag

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Was wäre, wenn heute mein letzter Lebenstag wäre? Anselm Grün betrachtet sein Leben, als habe er zum letzten Mal die Chance, etwas zu tun und zu sagen, etwas zu geben und zu entscheiden. Behutsam geht er durch die Stätten seines Wirkens und gedenkt seiner Beziehun-gen zu anderen Menschen. Als wolle er sich verabschieden, findet er Worte des Dankes oder des Segens, der Trauer und der Hoffnung. Die außergewöhnlichen Fotoimpressionen regen dazu an, das Strömen und Fließen des Lebens zu meditieren.

12. "NANA – der Tod trägt pink - Das Vermächtnis einer jungen Frau: selbstbestimmt die Krankheit und den Tod leben" Barbara Stäcker und Dorothea Seitz, Irisiana Verlag

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Warum ist Nanas Geschichte so anders? Normalerweise meint man, ein schwerkranker, dem Tod geweihter Mensch versteckt sich und zieht sich zurück. Nana jedoch hat sich in dieser Zeit selbst gefunden und dies öffentlich gemacht. Mal zeigt sie sich selbstbewusst, mal verletztlich, mal verspielt, mal nachdenklich, mal tough auf den beeindruckenden Bildern, die in ihrem letzten Lebensjahr entstanden sind. Zuerst waren es private Fotos bis sie sich traute, professionellen Fotografen Modell zu stehen. Aus den Bildern hat Nana Kraft geschöpft. Und so entstand ihre Idee, dies auch anderen Patienten zu ermöglichen. Der von ihren Eltern Axel und Barbara Stäcker gegründete Verein Nana - Recover your smile e.V. ist Nanas Vermächtnis.
Nana ...der Tod trägt Pink ist ein Buch, das berühren will und auf seine besondere, lebensbejahende Art allen Hilfe und Trost ist, die wie Nana und ihre Angehörigen vom Leben herausgefordert werden.