Palliativteam Hochtaunus

Palliativversorgung zu Hause, ambulant oder im Hospiz

+ 49 (0) 6172/4997630 oder 595020

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Palliativversorgung zu Hause? - Wir sind für Sie da

Wir betreuen im Hochtaunuskreis Patientinnen und Patienten zu Hause, in Pflegeheimen und in Hospizen im Rahmen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV).

Immer mehr Menschen haben den Wunsch, auch bei schwerer und schwerster Krankheit, zu Hause versorgt zu werden und zu Hause sterben zu können. Wir – das Palliativteam Hochtaunus – wollen das Leben im häuslichen Umfeld ermöglichen, Angehörige mit einbeziehen und eine Verlegung ins Krankenhaus bei Krisen möglichst vermeiden.

Was ist SAPV ?

Die Abkürzung SAPV bedeutet Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung.

Man unterscheidet in der Medizin die kurative = heilende und die palliative = lindernde Medizin. Im Mittelpunkt steht die Linderung der Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot, Angst - sowie die Verbesserung der Lebensqualität.

Im Gegensatz zur allgemeinen Palliativversorgung (AAPV), die der Hausarzt zusammen mit Pflegedienst und Hospizdienst übernimmt, betreut unser Team schwerstkranke Patienten, die eine besonders aufwändige Betreuung brauchen. SAPV- Patienten leiden unter schweren Symptomen, so dass eine 24h- Rufbereitschaft erforderlich ist.

Wichtig ist für unser Team auch die Unterstützung der Hospizdienste im Hochtaunuskreis, mit denen wir eng zusammenarbeiten. Speziell geschulte ehrenamtliche Helfer unterstützen Patienten und Angehörige auf vielerlei Ebenen - sie leisten Gesellschaft und emotionalen Beistand und entlasten Angehörige bei der Bewältigung des Alltags.

Die Unterstützung durch die Hospizdienste ist abhängig von ihrem Wohnort.

Hier die Hospizdienste des Hochtaunuskreises:

Hospizdienst Betesda in Kronberg

Ambulanter Hospizdienst Arche Noah - Versorgungsgebiet Königstein, Glashütten, Schlossborn und Schmitten

Hospizdienst Friedrichsdorf

Hospizdienst Oberursel und Steinbach

Hospizdienst Bad Homburg - Versorgungsgebiet Bad Homburg und dem Hochtaunuskreis

Zur Lebensqualität gehört der Wunsch, zu Hause versorgt werden zu können. In der vertrauten Umgebung fühlen sich Menschen zumeist am wohlsten und können am besten den Zugang zu ihren Kraftquellen finden.

Wir unterstützen Sie auch, wenn ihre Krankheit trotz Therapie weiter fortschreitet, und sie Beratung und Begleitung brauchen.

Wie können ggf. unterschiedlichen Aussagen der Fachärzte, Krankenhäuser und Hausärzte gewertet werden? Wer kann mich unabhängig beraten?

Welche Möglichkeiten zur Verbesserung meiner Lebensqualität gibt es?

Was kann ich tun, wenn die Ärzte sagen, es gibt keine Therapie mehr?

Ist die jetzt empfohlene, neue Therapie wirklich sinnvoll?

Wir nehmen uns Zeit, Befunde bei beteiligten Ärzten einzuholen und Ihnen dann unsere Sicht der Behandlung zu schildern. Unser Ziel ist es, ihre Patientenautonomie zu unterstützen mit dem Ziel der bestmöglichen Lebensqualität.

Die Informationen die sie uns geben, werden von uns selbstverständlich vertraulich behandelt und der Datenschutz ist gewährleistet.

 

Aktuelle Untersuchung zur Versorgungs- und Betreuungsqualität von Palliativpatienten unter Berücksichtigung der Multiprofessionalität

In dem Forschungsprojekt ELSAH (Evaluation der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung am Beispiel von Hessen), untersuchten der Fachverband SAPV Hessen e.V., die Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin der Philipps-Universität Marburg sowie das Institut für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt als Partner die Versorgung und Betreuung von Palliativpatienten, um den Stand der Versorgung zu evaluieren, Hinweise auf deren Verbesserung zu geben sowie aufzuzeigen wie Versorgungsqualität in der SAPV dargestellt werden kann. Außerdem untersuchten die Wissenschaftler, inwieweit die Anforderungen und Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der SAPV berücksichtigt werden. Gefördert durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) (Förderkennzeichen: 01VSF16006) Projektlaufzeit 01.04.2017 bis 30.06.2020

Den Film mit der Vorstellung der wichtigsten Ergebnisse finden Sie hier: